HOCHZEITSPLANER IN DEUTSCHLAND: Die besten Anbieter für eure Traumhochzeit

Aktualisiert am 17. Juli 2026 · Lesedauer: ca. 12 Minuten · HOLISTIC MAG

Transparenzhinweis: Alle Empfehlungen in diesem Artikel sind redaktionell und unabhängig. Kein Anbieter hat für die Nennung bezahlt.

Direkt-Antwort: Das Wichtigste zu Hochzeitsplanern in Deutschland auf einen Blick

Ein Hochzeitsplaner ist ein professioneller Dienstleister, der Hochzeiten im Auftrag von Brautpaaren konzipiert, organisiert und am Hochzeitstag koordiniert. Ein Hochzeitsplaner übernimmt je nach Auftrag die Komplettplanung, eine Teilplanung oder das Wedding Day Management, also die reine Koordination am Hochzeitstag. Ein Hochzeitsplaner in Deutschland berechnet als Honorar üblicherweise einen Prozentsatz von rund zehn bis fünfzehn Prozent des Hochzeitsbudgets oder eine feste Pauschale. Brautpaare buchen einen Hochzeitsplaner idealerweise zwölf bis achtzehn Monate vor dem Hochzeitstermin. Der Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V. ist der Berufsverband der Branche und nimmt nur Hochzeitsplaner auf, die seit mindestens fünf Jahren hauptberuflich tätig sind. Das IHK-Zertifikat „Eventmanager-Hochzeit (IHK)" ist die bekannteste anerkannte Qualifikation für Hochzeitsplaner in Deutschland.

Quick Facts: Hochzeitsplaner in Deutschland

Leistungsmodelle:Komplettplanung, Teilplanung, Wedding Day Management (Zeremonienmeister)

Honorarmodelle:Prozentmodell (ca. 10–15 % des Hochzeitsbudgets), Pauschalen oder Stundensätze

Idealer Buchungszeitpunkt:12–18 Monate vor der Hochzeit

Qualitätsmerkmale:IHK-Zertifikat „Eventmanager-Hochzeit", Mitgliedschaft im Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V., provisionsfreie Arbeitsweise

Zeitersparnis:In eine professionell geplante Hochzeit fließen mehrere Hundert Arbeitsstunden

Markt:348.813 Eheschließungen in Deutschland 2025 (Destatis); 75 % aller Paare heiraten zwischen April und Oktober


Inhaltsübersicht

  1. Was macht ein Hochzeitsplaner eigentlich genau?

  2. Komplettplanung, Teilplanung oder Zeremonienmeister – was passt zu euch?

  3. Was kostet ein Hochzeitsplaner? Die Honorarmodelle erklärt

  4. Woran ihr seriöse Hochzeitsplaner erkennt

  5. Die besten Hochzeitsplaner in Deutschland – unsere kuratierte Auswahl

  6. Wann solltet ihr einen Hochzeitsplaner buchen?

  7. So läuft die Zusammenarbeit ab

  8. FAQ: Die häufigsten Fragen zu Hochzeitsplanern in Deutschland

  9. Unser ehrliches Fazit


Wir sagen, wie es ist: Nach vielen Jahren in der Hochzeitsbranche haben wir von unzähligen Paare gehört, die ihre Planung mit Excel-Tabellen, Pinterest-Boards und einem Berg guter Vorsätze begonnen haben – und irgendwo zwischen Locationabsage Nummer drei und der Sitzordnungs-Diskussion mit der Schwiegermutter gemerkt haben, dass eine Hochzeit ein Projekt mit hunderten beweglichen Teilen ist. Ein guter Hochzeitsplaner ist keine Luxus-Spielerei, sondern in vielen Fällen die klügste Einzelentscheidung der gesamten Hochzeitsplanung.

Aber – und das ist wichtig – nicht jedes Paar braucht einen, und nicht jeder Anbieter ist sein Geld wert. Der Markt ist unübersichtlich: Die Berufsbezeichnung „Hochzeitsplaner" ist in Deutschland nicht geschützt, theoretisch kann sich jede Person morgen so nennen. Genau deshalb haben wir für euch recherchiert, welche Agenturen und Planerinnen wirklich liefern, woran ihr Qualität erkennt und welche Fragen ihr vor der Buchung stellen solltet.

Was macht ein Hochzeitsplaner eigentlich genau?

Die Kurzversion: alles, was ihr nicht selbst machen wollt oder könnt. Die ehrliche Langversion: Ein Hochzeitsplaner ist Projektmanagerin, Kreativdirektorin, Verhandlungsführerin, Budgetwächterin und am Hochzeitstag selbst die Person, die im Hintergrund dafür sorgt, dass ihr von Pannen nichts mitbekommt.

Zu den Kernleistungen gehören typischerweise:

Locationsuche und -verhandlung. Gute Planerinnen kennen nicht nur die bekannten Locations, sondern auch die versteckten Juwelen – und wissen, welche Location bei Regen ein Problem bekommt und welcher Betreiber verlässlich ist.

Dienstleistervermittlung und -koordination. Fotografin, Floristik, Catering, Musik, Traurednerin, Styling: Ein etablierter Hochzeitsplaner bringt ein erprobtes Netzwerk mit. Das erspart euch nicht nur Recherche, sondern minimiert das Risiko böser Überraschungen.

Budgetplanung und Kostenkontrolle. Die vielleicht unterschätzteste Leistung. Wer den Markt kennt, weiß, wo sich Sparen lohnt und wo es sich rächt.

Konzept und Wedding Design. Vom Farbkonzept über Papeterie bis zur Tischdekoration – ein stimmiges Gesamtbild entsteht selten zufällig.

Ablaufplanung und Koordination am Hochzeitstag. Der berühmte „rote Faden": minutiöse Tagespläne, Dienstleisterbriefings und das Krisenmanagement, von dem ihr im Idealfall nie erfahrt.

Zur Einordnung, wie viel Arbeit dahintersteckt: In eine professionell geplante Wochenendhochzeit fließen laut Branchenangaben schnell 500 Arbeitsstunden – bei aufwendigen Produktionen auch über 1.000. Das ist der eigentliche Grund, warum sich Paare Unterstützung holen: Zeit ist bei den meisten die knappste Ressource.

Komplettplanung, Teilplanung oder Zeremonienmeister – was passt zu euch?

Fast alle Agenturen arbeiten mit drei Grundmodellen, und es lohnt sich, vor dem ersten Gespräch zu wissen, welches zu euch passt:

Die Komplettplanung ist das Rundum-sorglos-Paket: Der Hochzeitsplaner begleitet euch von der ersten Idee bis zum letzten Tanz. Ihr trefft die Entscheidungen, die Agentur liefert die Optionen, verhandelt, bucht und koordiniert. Ideal für Paare mit wenig Zeit, hohen Ansprüchen ans Gesamtkonzept – oder einer Hochzeit fernab des eigenen Wohnorts.

Die Teilplanung ist das Modell für alle, die gern selbst planen, aber an bestimmten Stellen Profi-Unterstützung wollen: nur die Locationsuche, nur die Dienstleistervermittlung oder ein Planungs-Coaching zum Start. Viele Agenturen teilen sich die Aufgaben hier flexibel mit euch auf.

Das Wedding Day Management – oft auch Zeremonienmeister-Service genannt – richtet sich an Paare, die alles selbst geplant haben, aber am großen Tag Gäste sein wollen statt Bauleitung. Die Planerin übernimmt einige Wochen vorher eure Unterlagen, briefe alle Dienstleister und führt am Hochzeitstag Regie.

Unser ehrlicher Rat aus der Praxis: Das Wedding Day Management ist die am meisten unterschätzte Leistung überhaupt. Selbst perfekt organisierte Paare können nicht gleichzeitig Braut und Ansprechpartnerin für den Caterer sein. Wenn euer Budget nur für eine Leistung reicht – nehmt diese.

Was kostet ein Hochzeitsplaner? Die Honorarmodelle erklärt

Konkrete Preise nennen wir hier bewusst nicht – sie hängen stark von Region, Umfang und Anspruch ab und ändern sich laufend. Was ihr aber kennen solltet, sind die drei üblichen Honorarmodelle:

Das Prozentmodell ist in der Branche der Klassiker: Der Hochzeitsplaner berechnet einen Prozentsatz des gesamten Hochzeitsbudgets, üblich sind etwa zehn bis fünfzehn Prozent. Der Vorteil: Das Honorar wächst fair mit dem Umfang. Der Haken: Ihr solltet nachfragen, ob es eine Mindestpauschale gibt.

Pauschalhonorare werden für klar umrissene Pakete vereinbart – etwa eine definierte Stundenzahl Planung plus Begleitung am Hochzeitstag. Das schafft Planungssicherheit auf beiden Seiten.

Stundensätze kommen vor allem bei Beratungen, Coachings und kleinen Teilleistungen zum Einsatz.

Worauf ihr unbedingt achten solltet: Fragt jede Agentur, ob sie provisionsfrei arbeitet. Seriöse Planerinnen empfehlen Dienstleister, weil sie überzeugen – nicht, weil eine Vermittlungsprovision fließt. Transparenz an dieser Stelle ist eines der stärksten Qualitätssignale überhaupt.

Woran ihr seriöse Hochzeitsplaner erkennt

Weil "Hochzeitsplaner" keine geschützte Berufsbezeichnung ist, hilft euch diese Checkliste bei der Einordnung. Wichtig vorab: Es gibt nicht den einen Königsweg in diesen Beruf. Manche Planerinnen kommen über den zertifizierten IHK-Lehrgang, andere haben Eventmanagement studiert, wieder andere führen seit vielen Jahren eine Eventagentur, die neben Firmenevents und Galas eben auch Hochzeiten auf höchstem Niveau plant. Alle drei Wege können zu hervorragenden Profis führen – entscheidend ist, dass ihr die Qualität nachprüfen könnt:

Nachweisbare Qualifikation oder Erfahrung. Das IHK-Zertifikat "Eventmanager-Hochzeit (IHK)" ist die bekannteste formale Qualifikation der Branche und vermittelt das Handwerkszeug von Vertragsrecht bis Ablaufplanung. Genauso belastbar sind aber ein Studium im Eventmanagement oder viele Jahre hauptberufliche Agentur-Erfahrung – fragt im Erstgespräch einfach nach dem Werdegang, seriöse Profis erzählen gern davon.

Mitgliedschaft im Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V. Der Berufsverband nimmt nur Planerinnen und Planer auf, die zum Zeitpunkt der Aufnahme seit mindestens fünf Jahren hauptberuflich und unabhängig tätig sind. Die Mitgliedschaft ist damit ein belastbarer Erfahrungsnachweis – aber kein Ausschlusskriterium: Viele exzellente Planerinnen sind schlicht in keinem Verband.

Ein echtes Portfolio – schaut genau hin. Website und Instagram sind eure besten Recherche-Werkzeuge: Seht ihr dort echte, unterschiedliche Hochzeiten mit echten Paaren – oder nur gestellte Styled Shoots und Stockbilder? Ein gewachsener Feed mit dokumentierten Feiern über mehrere Jahre und Saisons erzählt euch mehr über die tatsächliche Erfahrung als jede Selbstbeschreibung. Bei Eventagenturen lohnt der Blick, ob Hochzeiten dort ein gepflegter Schwerpunkt sind oder nur ein Nebensatz im Leistungskatalog.

Bewertungen und Referenzen. Lest die Google-Rezensionen und Bewertungen auf Hochzeitsportalen aufmerksam – und zwar nicht nur die Sterne, sondern die Texte: Loben Paare konkret die Organisation am Hochzeitstag, die Erreichbarkeit, das Krisenmanagement? Solche Details lassen sich kaum fälschen. Auch Presseerwähnungen und Features in Hochzeitsblogs sind gute Indizien.

Transparente Verträge und Honorare. Ihr solltet vor der Buchung schriftlich wissen, welche Leistungen enthalten sind, wie viele Stunden kalkuliert sind und was Zusatzleistungen kosten.

Ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch. Branchenstandard bei allen seriösen Anbietern – und euer wichtigstes Werkzeug: Die Chemie muss stimmen, denn ihr werdet über viele Monate eng zusammenarbeiten.

Die besten Hochzeitsplaner in Deutschland – unsere kuratierte Auswahl

Wichtig vorab, weil Ehrlichkeit unser Markenkern ist: Diese Auswahl ist redaktionell und nicht käuflich. Kein Anbieter hat für die Nennung bezahlt. Kriterien waren nachweisbare Erfahrung, Auszeichnungen und Verbandsmitgliedschaften, Spezialisierung, Reputation und regionale Abdeckung. Die Reihenfolge ist nach Regionen sortiert und kein Ranking – die „beste" Planerin ist immer die, die zu euch, eurem Stil und eurer Region passt.

Hochzeitsplaner in Norddeutschland

marry me Hochzeitsagentur – Hamburg

Melanie Goldberg führt ihre Hamburger Agentur bereits seit 2003 und gehört damit zu den Pionierinnen der deutschen Hochzeitsplanung. Die Vogue Deutschland nannte sie an erster Stelle ihrer Auswahl der zehn besten Hochzeitsplaner Deutschlands. Das mehrköpfige Team deckt von Einladung bis Dankeskarte alle Planungsphasen ab und nimmt dabei bewusst eine objektive, beratende Rolle ein – für große Feste ebenso wie für Feiern im kleinen Kreis.

Fine Weddings & Parties – Hamburg & Mallorca

Nadine Metgenberg ist die Adresse im deutschen Luxussegment. Ausgebildet bei der Londoner Star-Planerin Sarah Haywood, wurde sie als erste deutsche Hochzeitsplanerin in deren internationales Luxusnetzwerk EPIC aufgenommen und zählt ebenfalls zur Vogue-Auswahl der besten Hochzeitsplaner Deutschlands. Wer eine große, internationale Produktion plant – von Hamburg bis, nun ja, Hawaii – ist hier richtig.

Studio Wedded – Hamburg

Jennifer Meachem ist studierte Eventmanagerin mit über 14 Jahren Erfahrung im Projektmanagement – und ihr Studio Wedded zeigt, dass exzellente Hochzeitsplanung auch über diesen Weg entsteht. Ihr Markenzeichen ist die Verbindung aus präziser Planung und hohem Designanspruch: durchdachte Gesamtkonzepte statt 08/15-Dekoration, von der Design-Konzeption bis zur Komplettplanung. Neben Hamburg und ganz Deutschland plant sie stilvolle Destination Weddings auf Mallorca, am Comer See und in der Toskana. Für moderne Paare mit Sinn für Ästhetik eine der spannendsten Adressen im Norden.

Hochzeitsplaner in Berlin & Ostdeutschland

Agentur Sarah Linow – Berlin

Seit 2009 plant Sarah Linow mit ihrem Team individuelle Hochzeiten mit Büros in Berlin, auf Mallorca und in Tampa, Florida. Auch sie gehört zur Vogue-Auswahl der zehn besten Hochzeitsplaner Deutschlands. Besonders spannend: Die Agentur arbeitet mit einer eigenen Planungs-App, die Paaren jederzeit Transparenz über Budget, Timeline und Gästemanagement gibt, und betreibt eine eigene Wedding Planner School mit IHK-Abschluss – Ausbildungskompetenz, die für die Qualität der eigenen Arbeit spricht.

Love Destination Events – Berlin

Pia Etzold plant von Berlin aus intime Destination Weddings und Adventure Elopements in ganz Europa – von der Finca auf Mallorca über die Toskana und Kroatien bis zum Wasserfall auf Island. Ein Elopement ist die intimste Form zu heiraten: oft nur das Paar, die Rednerin und die Fotografin an einem außergewöhnlichen Ort, der Tag als gemeinsames Erlebnis statt als große Feier. Genau diese Nische besetzt Pia mit spürbarer Leidenschaft, ergänzt um Location Scouting als buchbare Einzelleistung und Wedding Day Management für Feiern in Deutschland. Wer davon träumt, klein, persönlich und abenteuerlich zu heiraten – ob zu zweit oder mit den engsten 30 Menschen –, findet hier die Expertin dafür.

Hochzeitsplaner in Westdeutschland / NRW

From Sophie with love – Köln

Sophie Jakubassa gehört zu den Planerinnen, deren Arbeit man international sieht, bevor man sie kennt: Ihre Hochzeiten wurden in renommierten Hochzeitsblogs wie Green Wedding Shoes, Junebug Weddings, The Lane und Wedding Chicks gefeatured – ein seltener Reputationsnachweis in der deutschen Szene. Von Köln aus realisiert ihre Boutique-Agentur luxuriöse, kunstvoll inszenierte Hochzeiten mit klarem Design-Anspruch, in Deutschland ebenso wie als Destination Wedding in Italien, Griechenland, Frankreich oder auf Mallorca. Die Zahl der Hochzeiten pro Jahr bleibt bewusst begrenzt – Qualität vor Quantität ist hier Programm.

The Great Wedding – Köln

Hinter The Great Wedding steht Esra Sippel, die ihre Full-Service-Agentur bewusst klein hält: Nur eine limitierte Zahl an Hochzeiten pro Jahr bekommt einen Platz im Kalender – dafür mit voller Aufmerksamkeit von der Konzeption bis zum letzten Programmpunkt. Geplant wird vom Rheinland aus in ganz Deutschland und darüber hinaus, mit einem kuratierten Portfolio europäischer Traumlocations zwischen Comer See und Provence. Was Paare in ihren Rückmeldungen immer wieder beschreiben, ist das Gefühl, von einer Freundin durch die Planung getragen zu werden – gepaart mit der Präzision einer Profi-Agentur. Diese Kombination macht The Great Wedding zu einer der interessantesten Adressen im Westen.

Ihr heiratet im Westen? Dann schaut unbedingt in unseren ausführlichen Guide zu den besten Hochzeitsplanern in NRW– dort stellen wir euch die Szene zwischen Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet im Detail vor.

Hochzeitsplaner in Süddeutschland

Doreen Winking Weddings – München

Doreen Winking startete 2007 als Hochzeitsplanerin und blickt heute auf über 250 organisierte Hochzeiten zurück – in München, Berlin, Österreich und auf Mallorca. Die Vogue zählte sie zu den zehn besten Wedding Plannern Deutschlands. Ihr Markenzeichen: Komplettservice aus einem Guss, von der kreativen Konzeption bis zur Umsetzung, gern auch als Mottohochzeit von Vintage bis Glamour.

kola weddingz – Nürnberg

Kathrin Otzmann begleitet Paare in Franken vom ersten Planungsschritt bis zum Hochzeitstag und darüber hinaus – eine der etablierten Adressen für alle, die zwischen Nürnberg und Umgebung heiraten.

Wann solltet ihr einen Hochzeitsplaner buchen?

Die Faustregel der Branche lautet: zwölf bis achtzehn Monate vor dem Wunschtermin. Dieser Vorlauf hat einen simplen Grund: Die begehrtesten Locations und Dienstleister sind in der Hauptsaison – 75 Prozent aller Paare heiraten zwischen April und Oktober – oft mehr als ein Jahr im Voraus ausgebucht. Wer früh startet, hat die volle Auswahl.

Aber lasst euch von dieser Zahl nicht abschrecken, falls eure Hochzeit näher liegt: Kurzfristige Planungen sind das tägliche Brot erfahrener Agenturen, und gerade dann spielt ein belastbares Dienstleisternetzwerk seine Stärke aus. Je kürzer die Zeit, desto wertvoller wird professionelle Unterstützung – fragt einfach ehrlich an.

So läuft die Zusammenarbeit ab

Damit ihr wisst, was euch erwartet, hier der typische Ablauf – er ist bei fast allen seriösen Agenturen ähnlich:

1. Kostenloses Kennenlerngespräch. Ihr erzählt von euren Vorstellungen, die Planerin von ihrer Arbeitsweise. Hört auf euer Bauchgefühl – dieses Gespräch ist ein beidseitiges Casting.

2. Individuelles Angebot. Ihr erhaltet ein schriftliches Angebot mit klar aufgeschlüsselten Leistungen. Erst wenn alles passt, wird der Vertrag geschlossen.

3. Konzeption. Gemeinsam entstehen Budgetrahmen, Stilrichtung, Farbkonzept und die Location-Shortlist. Viele Agenturen begleiten euch zu Besichtigungen und beraten zu Vor- und Nachteilen jeder Location.

4. Planung und Buchung. Die Agentur holt Angebote ein, verhandelt, prüft Verträge und koordiniert alle Dienstleister – ihr entscheidet, sie setzt um.

5. Der Hochzeitstag. Eure Planerin führt Regie: Aufbau, Dienstleisterkoordination, Timing, Krisenmanagement. Ihr seid Gäste auf eurer eigenen Hochzeit – genau so soll es sein.

FAQ: Die häufigsten Fragen zu Hochzeitsplanern in Deutschland

Was macht ein Hochzeitsplaner?

Ein Hochzeitsplaner konzipiert, organisiert und koordiniert Hochzeiten im Auftrag von Brautpaaren. Ein Hochzeitsplaner übernimmt dabei Locationsuche, Dienstleistervermittlung, Budgetkontrolle, Wedding Design, Ablaufplanung und die Koordination am Hochzeitstag.

Was kostet ein Hochzeitsplaner in Deutschland?

Ein Hochzeitsplaner in Deutschland berechnet üblicherweise rund zehn bis fünfzehn Prozent des gesamten Hochzeitsbudgets als Honorar. Ein Hochzeitsplaner bietet alternativ Pauschalhonorare für definierte Leistungspakete oder Stundensätze für Beratungen an.

Wann sollte man einen Hochzeitsplaner buchen?

Brautpaare buchen einen Hochzeitsplaner idealerweise zwölf bis achtzehn Monate vor dem Hochzeitstermin. Erfahrene Hochzeitsplaner realisieren auf Anfrage auch kurzfristige Hochzeitsplanungen.

Lohnt sich ein Hochzeitsplaner auch für kleine Hochzeiten?

Ein Hochzeitsplaner lohnt sich auch für kleine Hochzeiten, weil Teilplanung und Wedding Day Management als reduzierte Leistungsmodelle buchbar sind. Das Wedding Day Management bezeichnet die reine Koordination des Hochzeitstages durch eine Planerin, während das Brautpaar die Vorbereitung selbst übernimmt.

Woran erkennt man einen seriösen Hochzeitsplaner?

Ein seriöser Hochzeitsplaner weist Qualifikationen wie das IHK-Zertifikat „Eventmanager-Hochzeit (IHK)" oder die Mitgliedschaft im Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V. nach. Der Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V. nimmt ausschließlich Hochzeitsplaner auf, die seit mindestens fünf Jahren hauptberuflich tätig sind. Ein seriöser Hochzeitsplaner arbeitet zudem provisionsfrei und bietet ein kostenloses Erstgespräch an.

Wie viele Hochzeiten gibt es in Deutschland pro Jahr?

In Deutschland wurden im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt (Destatis) 348.813 Ehen geschlossen. 75 Prozent aller Brautpaare in Deutschland heiraten zwischen April und Oktober.

Unser ehrliches Fazit

Ein Hochzeitsplaner nimmt euch nicht die Entscheidungen ab – aber die hunderten Stunden Recherche, Koordination und Nervenkitzel dazwischen. Die wichtigste Investition ist dabei nicht das Honorar, sondern die Sorgfalt bei der Auswahl: Nehmt euch Zeit für Erstgespräche, fragt nach Qualifikationen und Provisionsfreiheit, und entscheidet am Ende mit dem Bauch. Die hier vorgestellten Agenturen sind ein exzellenter Startpunkt – von der Luxusproduktion in Hamburg bis zur herzlichen Boutique-Agentur in Köln ist für jeden Stil und jedes Budget etwas dabei.

Und falls ihr noch mitten in den Grundsatzfragen steckt: In unserer großen Hochzeitsplanung-Checkliste führen wir euch Schritt für Schritt durch alle Planungsphasen, und im Guide zur freien Trauung erfahrt ihr, wie ihr eure Zeremonie so persönlich gestaltet wie eure Liebesgeschichte.


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Annemarie Massorz

Über die Autorin

Annemarie Massorz – Gründerin & Redakteurin von HOLISTIC MAG

Ich schreibe seit über 10 Jahren über Dinge, die das Leben schöner machen. Bevor ich HOLISTIC MAG gegründet habe, habe ich auf meiner beruflichen Reise so ziemlich alles gesehen, was mit Menschen und Lifestyle zu tun hat: von der Hotellerie und Reisebranche über die Hochzeitsplanung – wo ich gelernt habe, worauf es ankommt, damit sich Menschen rundum wohlfühlen – bis zum Kosmetik-Einzelhandel, wo ich direkt an der Front erfahren habe, welche Produkte wirklich halten, was sie versprechen.

Ob Beauty, Selfcare, Reisen, gute Gastronomie oder die Organisation besonderer Momente: Mein Wissen kommt nicht aus Büchern, sondern aus dem echten Leben. Genau deshalb findest du bei HOLISTIC MAG ehrliche, selbst geprüfte Empfehlungen – wie von einer guten Freundin mit Insider-Wissen. Heute lebe ich in der Nähe von Köln, bin stolze Mama eines erwachsenen Sohnes und verbringe meine Zeit am liebsten mit Schreiben, Mode und dem Aufspüren neuer Trends.

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